10. März 2026
Strafverfahren aufgrund meiner Anzeigen eingeleitet

Bekanntlich habe ich eine Strafanzeige gegen die Personen aus der Landkreisverwaltung gestellt, die geschäftliche Unterlagen/Kommunikation meiner Agentur mit dem Landkreis illegal an Medien gegeben haben. Die Staatsanwaltschaft hat am 06.03.2026 ein Straferfahren eingeleitet (Aktenzeichen NZS 402 Js 10703/26).

  • Strafverfahren konkret gegen 16 Mitarbeiter der Landkreisverwaltung (Namen siehe unten)
  • Medien erhalten manipulierte Unterlagen
  • GT rechtfertigt sich für Art der Berichterstattung. Warum?
  • Hauptinitiatoren verhindern mit fadenscheinigen Gründen eine sachliche und schneller Aufklärung
  • Diffamierungskampagne und Reaktion darauf von SPD/CDU/Grüne - schadet der gesamten Region

Strafverfahren der Staatsanwaltschaft Göttingen Konkret richtet sich die Strafanzeige gegen

Doreen Fragel, 1. Kreisrätin
Marlies Dornieden, Kreisrätin
Conrad Finger, Kreisrat
Stefan Wege, Leiter Bauen
Christian Kool, Leiter Gebäudemanagement
Dr. Thomas Patzelt, Leiter Veterinärwesen
Patrick Moritz, Leiter Ordnung
Gabriele Bock, Leiterin Jobcenter
Camis Maexelon, Leiterin Regionalentwicklung
Andrea Sermond, Leiterin Umwelt
Regina Meyer, Leiterin Sozialplanung
Nina Winter, Leiterin Kommunikation
Daniela Jeksties, Gleichstellungsbeauftragte
Brigitte Hankel, Leiterin Rechnungsprüfungsamt
Elena Puchalla, Leiterin Finanzen
Stefan Rentmeister, Leiter Recht
Petra Jensen, Leiterin Jugend

Alle diese Personen haben gemeinsam die an die Medien weitergeleiteten Unterlagen unterzeichnet. Damit sind sie für die daraus folgende schmutzige Medienkampagne verantwortlich.

In der mich und meine Agentur betreffenden Sache habe ich mit einem Medienvertreter, der auch über die besagten Unterlagen mit über 700 Seiten verfügt, einen Vergleich mit meiner Kommunikation mit Frau Fragel und den Unterlagen, die den Medien von den o.g. Personen überlassen worden sind, vorgenommen. Ergebnis: Ein wesentlicher Teil, der die Verantwortung von Frau Fragel belegt, fehlt. Somit sind die den Medien überlassenen Unterlagen ganz offenbar mit Absicht manipuliert worden, um eine gewünschte Berichterstattung zu erreichen.

Wenn dies bei den dem Ministerium übermittelten Unterlagen genauso zutrifft, dann handelt es sich um Betrug (ähnlich einem Prozess-Betrug).

Wie ist denn der aktuelle Stand:

Es gibt Anschuldigungen gegen den Landrat, die die o.g. Beamten an das Innenministerium und widerrechtlich an diverse Medien gegeben haben. Der Kreistag und der Landrat selbst haben die Unterlagen bisher nicht erhalten. Kurz: Der Beschuldigte selbst und das höchste Gremium im Landkreis erhalten von den eigenen Beamten keinen umfassenden Einblick. Die Behauptung, es gebe keine vollständige Kopie ist lächerlich. Und sollte sie tatsächlich zutreffen, stellt sich die ernsthafte Frage, ob die Personen überhaupt für ihre Arbeitsstelle qualifiziert sind, wenn sie nicht mal das 1x1 der Büroarbeit beherrschen.

Die Landkreisverwaltung ist für die Menschen da. Es gibt Beamte, die verpflichtet sind, ihre Arbeit zu erledigen und dies auch tun. Der Chef dieser Verwaltung wird vom Volk gewählt, wie auch der Kreistag. Kreistag und Landrat legen die Rahmenbedingungen fest. Wem das nicht gefällt, der kann sich einen anderen Arbeitgeber suchen. Im Landkreis sind fast 2.000 Menschen tätig. Es werden sich bestimmt gute Leute finden, wenn die o.g. Truppe sich verabschiedet.

Das Göttinger Tageblatt und andere Medien haben den Landrat medial regelrecht verprügelt und mit der Berichterstattung eine Vorverurteilung begünstigt. Der Satz „Es gilt die Unschuldsvermutung“ wird dann als Feigenblatt für die restliche reißerische Berichterstattung den Artikeln hinzugefügt. Am Samstag hat das GT dann umfassend auf einer ganzen Seite rechtfertigend erklärt, was „Verdachtsjournalismus“ sei. Es hätte gereicht zu schreiben: „Wir wollen digitale Klicks erreichen, weil wir ein wirtschaftliches Interesse verfolgen.“ Das wäre ehrlicher gewesen.

Bisher fehlt jegliche Recherche zu den Hintergründen und Beweggründen, warum diese Gruppe von Beamten so vorgegangen ist. Die meisten Medien und ein Teil der Politik hat deren bisherigen Darstellung einfach blind geglaubt.

Die 16 sind sich vermutlich nicht mal im Klarem darüber, welches Debakel sie mit tatkräftiger Hilfe einiger Medien verursacht haben. Durch die bewusste und illegale Weitergabe an die Medien ist eine Schlammschlacht und Hexenjagd entstanden, die tatsächlich auch ihre eigenen Parteien schädigt. Die radikalen Parteien hingegen sitzen bestimmt mit Popcorn auf dem Sofa und schauen genüsslich zu. Es geht um mehr als um den Landrat.

Was macht die Politik? Die CDU beantragt ein Abwahlverfahren und die Grünen schließen sich an, die SPD erklärt den Landrat für „nicht mehr tragbar“. FDP und Freie Wähler wollen als einzige die Prüfung der Vorwürfe abwarten und verlangen Transparenz.

Damit urteilen CDU/SPD/Grüne aufgrund der bisherigen Medienberichterstattung und orientieren ihr Handeln nicht an einem demokratischen Verfahren – nämlich erstmal den Sachverhalt zu prüfen. Das Argument die Verwaltung könne nicht mehr funktionieren ist völliger Blödsinn. Aus welchen Gründen sollten denn die Beamten in den einzelnen Ämtern ihre Arbeit nicht mehr verrichten? Weil sich einige Führungskräfte mit dem Landrat nicht verstehen? In den vergangenen zwei Wochen gab es keine Beeinträchtigungen. Warum auch? Der überwiegende Teil der Behörde verrichtet seine Arbeit im Dienst der Bürgerinnen und Bürger.

Die o.g. Anzeigeerstatter müssen sich darauf einstellen, dass auch zivilrechtliche Maßnahmen gegen sie eingeleitet werden.

gez. Lutz Renneberg

27.Februar 2026
Stellungnahme zu Medienberichterstattung

Da ich in der aktuellen Medienberichterstattung zu den Vorwürfen gegen den Landrat des Landkreises Göttingen, Marcel Riethig, mit meiner Agentur LR CONSULT als angeblich Begünstigter genannt werde, sehe ich mich in der Verantwortung mit einer Stellungnahme, die unwahren Behauptungen sowie die nachweislich unvollständigen und schlicht falschen Darstellungen richtigzustellen.

  • Der Landkreis Göttingen hat keine Zahlungen an mich/meine Agentur geleistet
  • Landrat Riethig hat mir nie einen Auftrag im Namen des Landkreises Göttingen angeboten
  • Anfang 2023 ist die 1. Kreisrätin Doreen Fragel an mich herangetreten, um die Domain www.klimasparbrief-goettingen mit grafischen Inhalten für den Landkreis zu erwerben einschließlich aller Urheberrechte.
  • Die Vereinbarung über die in Rede stehenden € 9.000,00 wurde mit Fr. Fragel besprochen und von dieser zugesagt. Wie sich später herausstellte, war die Übertragung nicht möglich und ist somit nie zustande gekommen.
  • Nach meiner Kenntnis fehlen die Kommunikationen mit Fr. Fragel aus dem Jahr 2023 in den angeblichen „Beweisen“, die den Medien vorliegen (sind die Infos vollständig?).

Es gibt und gab mit dem Landkreis Göttingen keine Verträge/Aufträge und auch keine Zahlungen an mich/meine Agentur. Landrat Marcel Riethig hat mir/meiner Agentur nie einen Auftrag im Namen des Landkreises angeboten oder in Aussicht gestellt. Gegen die 16 Unterzeichner des Schreibens an den Kreistag des Landkreis Göttingen habe ich Strafanzeige wegen übler Nachrede/Verleumdung und wegen Geheimnisverrat gestellt. Ich habe auch den Ministerpräsident Olaf Lies aufgefordert Sorge dafür zu tragen, dass die Vollständigkeit von Unterlagen im Zusammenhang mit den bestehenden Vorwürfen gegen Landrat Marcel Riethig sorgfältig geprüft wird, insbesondere ob durch Weglassen von Belegen/Unterlagen eine Manipulation besteht. In der mich/meine Agentur betreffenden Sache liegen den Medien offensichtlich nicht die vollständigen Unterlagen und Informationen vor. Daher beruht die bisherige Berichterstattung von Rundblick Niedersachsen und dem Göttinger Tageblatt auf unvollständigen Recherchen.

Bei den letzten Kommunalwahlen 2021 habe ich Marcel Riethig unterstützt. Mit meiner Agentur habe ich die Idee „KlimaSparBrief“ entwickelt, eine Website mit entsprechender Grafik/Visualisierung und ein umfassendes „Erklär-Video“ erstellt. Die Website und das „Erklär-Video“ konnte Marcel Riethig als Bezug für Informationstransfer im Wahlkampf nutzen.

In 2022 hat sich der Landkreis Göttingen die Nutzungsrechte des Begriffs „KlimaSparBrief“ beim Deutschen Patentamt gesichert und die Abstimmung für die Umsetzungsmöglichkeiten mit den Gemeinden und den regionalen Kreditinstituten begonnen.

Anfang 2023 hat sich die 1. Kreisrätin Doreen Fragel bei mir gemeldet und einen Telefontermin mit mir vereinbart. Fr. Fragel wollte die Domain www.klimasparbrief-goettingen mit grafischen Inhalten/Fotos und das Erklär-Video für den Landkreis haben, insbesondere einschließlich der Urheberrechte. Daraufhin gab es einen persönlichen Gesprächstermin gemeinsam mit Fr. Fragel und dem Landrat. Für den Erwerb Domain, Grafik, Fotos/Rohmaterial, Erklär-Video einschließlich der Urheberrechte (ohne Texte – die waren zu dem Zeitpunkt nicht mehr aktuell) hat Fr. Fragel zugesagt, dass der Landkreis € 9.000,00 zzgl. Mwst. bezahlt. Diese Vereinbarung habe ich schriftlich bestätigt. Die Kontaktaufnahme seitens Frau Fragel inkl. dem Wunsch der Übernahme der Website und aller Rechte sowie die Verhandlungen sind in der bisherigen Berichterstattung unerwähnt geblieben. Dies lässt bei mir die Frage aufkommen, ob hier absichtlich eine Darstellung zu Lasten des Landrates erfolgt ist.

In der Folge gab es Verzögerungen seitens des Landkreises. In einem gemeinsamen Gespräch im Frühjahr 2025 im Kreishaus, an dem auch Fr. Maxelon teilgenommen hat, wurde nochmals erörtert, wie der Landkreis das bestehende Material einsetzen kann und dass es ein Problem mit den Vergaberichtlinien hinsichtlich des Erwerbs geben kann. Am 04.05.2025 hat Fr. Fragel mitgeteilt, dass der Erwerb nicht realisierbar sei. Im Ergebnis hat Fr. Fragel ihre Zusage aus 2023 nicht eingehalten. Landrat Marcel Riethig war an diesen und Gesprächen nicht beteiligt. Mit dem „KlimaSparBrief“ sind inzwischen mehrere Vorhaben umgesetzt worden, exemplarisch die Grundschule in Kerstlingerode. In den kommenden Jahren gibt es sicherlich noch weitere Kommunen, die dieses Finanzierungswerkzeug einsetzen wollen.

Meine Verbindung zu Landrat Marcel Riethig

Mit Landrat Marcel Riethig bin ich besonders beim REWE JUNIORCUP verbunden. Als Schirmherr begleitet er das Turnier gemeinsam mit Fritz Güntzler (CDU) und Konstantin Kuhle (FDP). Auf Initiative der Schirmherren gibt es am Eröffnungstag ein Meeting mit Gemeindebürgermeistern, Landräten aus den Nachbarlandkreisen und weiteren Personen aus dem Umfeld der Verwaltungen und Politik. Ziel ist es mit den vielen anwesenden Unternehmern/Entscheidern in Gespräche zu kommen. Mit diesem Format ist ein Informationsaustausch möglich, der wertvolle Erkenntnisse bringt: Wie steht es um Arbeitsplätze in der Region, welcher Herausforderungen haben die Unternehmen, welche Zukunftsperspektiven gibt es. In den vielen Gesprächsrunden der vergangenen Jahre, die ich gemeinsam mit Landrat Marcel Riethig in der LOKHALLE erlebt habe, gab es neben dem Thema „Personalgewinnung“ immer den Wunsch, bzw. die Aufforderung an den Landrat endlich für spürbare Verbesserungen in den Abläufen der Kreisverwaltung zu sorgen, insbesondere Genehmigungsverfahren zu beschleunigen, vor allem im Bereich Bauordnung. Es gab für den Landrat Druck von verschiedenen Seiten und reichlich Kritik zur Arbeitsweise, bzw. zu den Verwaltungsabläufen. Es wurde von dem Landrat erwartet, schnell und deutlich Verbesserungen zu erwirken

Persönliche Anmerkung

Es ist mir unerklärlich, wieso der Kreistag die angeblich belastenden und offensichtlich unvollständigen Unterlagen nicht erhalten hat, dafür aber Medienvertreter (Rundblick Niedersachsen hatte bereits einen Tag nachdem das Schreiben versendet worden war die Informationen inkl. der übr 700 Seiten „Beweise“ vorliegen). Mit dieser Vorgehensweise wurde absichtlich eine schmutzige Kampagne gestartet, die nur das Ziel haben kann, Landrat Marcel Riethig persönlich schwer zu diffamieren und aus dem Weg zu räumen. Eine an Fakten orientierte Untersuchung ist jetzt kaum noch möglich.

Das Konzept des KlimaSparBriefs

Der „KlimaSparBrief“ ist ein Finanzierungswerkzeug für Kommunen, die damit schneller energetische Sanierungen von Schulen, Kitas, Sporthallen, Klärwerken, Verwaltungsgebäuden und anderen maroden Gebäuden umsetzen können. Die BürgerInnen können Geld bei den SPK anlegen, dass dann den Kommunen als Darlehen weitergegeben wird um die energetischen Maßnahmen umzusetzen. Die Maßnahmen führen zu Einsparungen von Energiekosten. Mit dem eingesparten Geld werden die Darlehen bedient. Der positive Effekt: Erhebliche Reduzierung von C02-Ausstoß und moderne Gebäude für die Allgemeinheit.

gez. Lutz Renneberg